Diagnostische Erstsitzung strukturieren
Komplexe Symptomatik, begrenzte Zeit, hoher Dokumentationsanspruch — der geführte Workflow bringt Struktur in die wichtigste Sitzung.
Forschungspilot
Dieses Beispiel veranschaulicht eine Anwendung in Erprobung. Verfügbarkeit und Ergebnisse können sich verändern. Prüfen Sie KI-generierte Inhalte fachlich. Rückmeldungen sind freiwillig; die Software-Nutzung verpflichtet nicht zur Teilnahme an einer Studie.
Das Szenario
Eine neue Patientin, 29 Jahre, kommt zur Erstvorstellung. Sie berichtet von Schlafstörungen seit 4 Monaten, zunehmendem sozialen Rückzug, Konzentrationsproblemen bei der Arbeit und Appetitlosigkeit. Auf Nachfrage erzählt sie von einer Trennung vor 6 Monaten. Die Symptomatik könnte auf eine depressive Episode, eine Anpassungsstörung, eine Angststörung oder — bei genauerer Exploration — auch auf eine Traumafolgestörung hinweisen.
Sie haben 50 Minuten. In dieser Zeit müssen Sie: eine tragfähige therapeutische Beziehung aufbauen, eine strukturierte Anamnese erheben, erste Assessments durchführen und eine vorläufige diagnostische Einordnung vornehmen. Und danach alles dokumentieren.
| Detail | Angabe |
|---|---|
| Patient:in | Neue Patientin, 29 Jahre |
| Symptome | Schlafstörungen, sozialer Rückzug, Konzentrationsprobleme, Appetitlosigkeit |
| Differentialdiagnostik | F32.1, F41.1, F43.1, F43.2 |
| Setting | Erstgespräch, 50 Minuten |
| Herausforderung | Komplexe Symptomatik, Beziehungsaufbau + Diagnostik + Dokumentation in einer Sitzung |
Ohne vs. mit DUKTUS PRO
Ohne DUKTUS PRO
- Anamnese-Stichpunkte auf Papier während der Sitzung
- Assessments nachträglich eingeben und manuell auswerten
- AMDP-Befund aus dem Kopf formulieren
- ICD-10 Code nachschlagen und Differentialdiagnosen abwägen
- Dokumentation am Abend aus Notizen rekonstruieren
- Keine automatische Weiterverwendung für Folgesitzungen
Mit DUKTUS PRO
- Geführter 4-Schritt-Workflow für die Erstsitzung
- Assessments mit Auto-Scoring direkt in der Patientenakte
- AMDP-Befundomat: Anklicken statt formulieren
- KI schlägt ICD-10-GM-Codes mit Begründung vor
- Strukturierte Dokumentation direkt nach der Sitzung
- Alles im KI-Gedächtnis für die 2. Sitzung verfügbar
Schritt für Schritt
Neue Patientin anlegen
Klicken Sie auf den + Button in der Sidebar, geben Sie Basisdaten ein. Die Patientenakte ist angelegt — bereit für die Erstsitzung.
Workflow „Diagnostische Erstsitzung" starten
Wechseln Sie zum Workflow-Modus und wählen Sie „Diagnostische Erstsitzung". Der Workflow führt Sie durch 4 strukturierte Schritte: Anamnese, Diagnostik, Hypothesen, Behandlungsplanung.
Anamnese: Stichpunkte eingeben
Beschreiben Sie die Symptomatik in Ihren Worten: „29 Jahre, Schlafstörungen seit 4 Monaten, sozialer Rückzug, Konzentrationsprobleme bei der Arbeit, Appetitlosigkeit." Die KI strukturiert Ihre Angaben automatisch.
Assessments durchführen
Der Workflow schlägt passende Assessments vor: PHQ-9 (Depression), GAD-7 (Angst), PCL-5 (Trauma). Führen Sie die relevanten durch — die Ergebnisse fließen direkt in die Diagnostik ein.
AMDP-Befund erstellen
Öffnen Sie den AMDP-Befundomat: Module anklicken, Befunde auswählen — kein Freitext nötig. Die ausgewählten Textmodule werden zu einem fachlich zu prüfenden Befundtext zusammengeführt.
Diagnostische Einordnung prüfen
Die KI schlägt ICD-10-GM-Codes vor: F32.1 (mittelgradige depressive Episode), DD: F41.1, F43.1. Sie bestätigen oder passen an. Alles wird in der Patientenakte gespeichert.
Genutzte Funktionen
Aufwand in der Erprobung
Der Aufwand hängt von Ausgangsmaterial, Aufgabe und fachlicher Prüfung ab. Die dargestellten Beispiele sind keine Messung einer Zeitersparnis. Kennzahlen mit Methode, Stichprobe und Einschränkungen finden Sie unter Quellen & Evidenz.
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