Krisenintervention bei Suizidalität
Der Moment, in dem Struktur zählt: C-SSRS, Sicherheitsplan und lückenlose Dokumentation — wenn jede Minute für den Patienten da sein muss, nicht für Papierkram.
Das Szenario
Sie sind in der 8. Sitzung mit Herrn T., 45 Jahre, mittelgradige depressive Episode (F32.1). Die bisherige Behandlung verlief unauffällig — kognitive Umstrukturierung, Verhaltensaktivierung, PHQ-9 leicht rückläufig. Dann, während Sie über die Arbeitssituation sprechen, sagt er ruhig: „Manchmal denke ich, es wäre besser, wenn ich nicht mehr da wäre."
Ihr Puls steigt. Sie wissen: Jetzt nicht in Panik verfallen, sondern strukturiert handeln. Aber gleichzeitig: Die Dokumentation einer Krisensitzung ist komplex und zeitintensiv — C-SSRS, Risikoeinschätzung, getroffene Maßnahmen, Sicherheitsplan, alles muss lückenlos sein. Gerade jetzt, wo Sie Ihre volle Aufmerksamkeit dem Patienten widmen müssen.
| Detail | Angabe |
|---|---|
| Patient | Herr T., 45 Jahre |
| Diagnose | F32.1 Mittelgradige depressive Episode |
| Sitzung | 8. Sitzung, KVT, bisher unauffällig |
| Krise | Erstmalige passive Suizidgedanken |
| Herausforderung | Volle Aufmerksamkeit für den Patienten UND lückenlose Dokumentation |
Ohne vs. mit DUKTUS PRO
Ohne DUKTUS PRO
- C-SSRS Formular suchen und ausdrucken
- Risikoeinschätzung ohne strukturierte Führung
- Sicherheitsplan auf Papier erstellen
- Krisendokumentation komplett manuell
- DGPPN-Empfehlungen aus dem Gedächtnis abrufen
- Angst, in der Dokumentation etwas Haftungsrelevantes zu vergessen
Mit DUKTUS PRO
- C-SSRS digital mit geführten Fragen und Auto-Scoring
- Automatischer Sicherheitshinweis bei erhöhtem Risiko
- Geführter Krisenintervention-Workflow (4 Schritte)
- Sicherheitsplan strukturiert dokumentiert
- Handlungsempfehlungen nach DGPPN 2023 integriert
- Lückenloses Krisenprotokoll — auch haftungsrechtlich solid
Schritt für Schritt
Situation erkennen
Herr T. sagt in der regulären Sitzung beiläufig: „Manchmal denke ich, es wäre besser, wenn ich nicht mehr da wäre." Sie wechseln innerlich in den Krisenmodus — DUKTUS PRO unterstützt Sie jetzt strukturiert.
C-SSRS Assessment starten
Starten Sie das C-SSRS (Columbia Suicide Severity Rating Scale). Die 6 Screening-Fragen führen Sie strukturiert durch die Risikoeinschätzung: Wunsch tot zu sein, Suizidgedanken, Planung, Intention, Verhalten.
Automatischer Sicherheitshinweis
Bei erhöhtem Risiko zeigt DUKTUS PRO einen roten Sicherheitshinweis mit Handlungsempfehlungen nach DGPPN 2023: Akute Maßnahmen, Notfallnummern, Dokumentationspflichten.
Krisenintervention-Workflow
Der Workflow „Krisenintervention" führt Sie durch 4 Schritte: Risikoeinschätzung (abgeschlossen), Sicherheitsplanung, therapeutische Intervention und Follow-Up-Vereinbarung.
Sicherheitsplan erstellen
Gemeinsam mit Herrn T. erstellen Sie einen Sicherheitsplan: Warnsignale, persönliche Bewältigungsstrategien, Kontaktpersonen, professionelle Anlaufstellen, Einschränkung des Zugangs zu Mitteln.
Krisendokumentation
Die KI erstellt ein strukturiertes Krisenprotokoll: C-SSRS-Ergebnis, getroffene Maßnahmen, Sicherheitsplan, Vereinbarungen, nächster Termin. Alles lückenlos dokumentiert — auch haftungsrechtlich relevant.
Klinischer Kontext
Die DGPPN-Leitlinie Suizidprävention (2023) empfiehlt eine strukturierte Risikoeinschätzung bei jedem Hinweis auf Suizidalität. Das C-SSRS ist das international am weitesten verbreitete Screening-Instrument und wird von der FDA, WHO und DGPPN empfohlen.
Genutzte Funktionen
Zeitersparnis im Detail
| Aufgabe | Ohne DUKTUS PRO | Mit DUKTUS PRO | Ersparnis |
|---|---|---|---|
| C-SSRS durchführen | 10 Min (Papier) | 3 Min (digital, geführt) | 70% |
| Risikoeinschätzung dokumentieren | 15 Min | 2 Min (automatisch aus C-SSRS) | 87% |
| Sicherheitsplan erstellen | 15 Min | 5 Min (strukturierte Vorlage) | 67% |
| Krisenprotokoll schreiben | 20 Min | 3 Min (KI-generiert) | 85% |
| Gesamt Dokumentation | ~60 Minuten | ~10 Minuten | 80% |
Klinische Verantwortung — besonders wichtig bei Suizidalität
DUKTUS PRO ist ein Dokumentations- und Strukturierungswerkzeug, kein klinisches Entscheidungssystem. Die Risikoeinschätzung, die Entscheidung über akute Maßnahmen (Einweisung, Kontaktaufnahme mit Angehörigen, Krisentelefon) und die therapeutische Intervention liegen ausschließlich bei Ihnen. Verlassen Sie sich bei Suizidalität niemals allein auf KI-generierte Einschätzungen.
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